1. Zielgruppe festlegen
Branche, Größe, Region und ein Signal für Bedarf. Je enger die Zielgruppe, desto besser passen Gespräch und Skript.
Leitfaden Kaltakquise
Kaltakquise ist der erste Kontakt zu einem Unternehmen, das Sie noch nicht kennt und das Sie nicht angefragt hat. Im B2B passiert das meist am Telefon. Dieser Leitfaden erklärt, was Kaltakquise ist, was erlaubt ist, wie ein guter Anruf abläuft und woran Sie merken, ob es funktioniert.
Kurz gesagt: Kaltakquise ist die Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden ohne bestehende Geschäftsbeziehung. Im B2B ist der Anruf bei Unternehmen mit mutmaßlicher Einwilligung zulässig, E-Mail-Werbung nur mit Einwilligung. Erfolg entsteht aus passender Zielgruppe, gutem Skript, sauberem Nachfassen und gemessenen Zahlen.
Von HK Growth · Stand 2. November 2026
Kostenfreie Demo anfragenBegriff
Kaltakquise heißt: Sie sprechen ein Unternehmen an, mit dem es bisher keinen Kontakt gab. „Kalt“, weil der Kontakt Sie nicht erwartet. Das Gegenteil ist die Warmakquise, bei der es schon eine Verbindung gibt, etwa eine Anfrage, eine Empfehlung oder einen früheren Auftrag.
Kaltakquise kann am Telefon, per Brief, persönlich vor Ort oder über Netzwerke wie LinkedIn stattfinden. Im B2B-Vertrieb ist das Telefon der häufigste Weg, weil er schnell ist und ein echtes Gespräch erlaubt. Auf Englisch spricht man von Cold Calling oder Cold Outreach.
Ziel des ersten Anrufs ist fast nie der Verkauf. Ziel ist ein nächster Schritt: ein Termin, ein Rückruf zu einem zugesagten Zeitpunkt oder eine Infomail, über die Sie danach sprechen.
Rechtslage
Das regelt in Deutschland § 7 UWG. Vereinfacht gilt: Anrufe bei Unternehmen sind zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung vorliegt, also ein sachlicher Grund zu der Annahme, dass der Angerufene Interesse an Ihrem Angebot haben kann. Anrufe bei Privatpersonen brauchen eine ausdrückliche vorherige Einwilligung. E-Mail-Werbung braucht grundsätzlich eine Einwilligung, auch im B2B.
Kaltakquise ist also im B2B nicht verboten, aber sie braucht einen Bezug zwischen Ihrem Angebot und dem Unternehmen. Genau dafür ist eine passende Zielgruppe wichtig. Mehr dazu lesen Sie unter Kaltakquise B2B: Was ist erlaubt?. Das ist keine Rechtsberatung; im Einzelfall fragen Sie bitte eine Anwältin oder einen Anwalt.
Ablauf
Branche, Größe, Region und ein Signal für Bedarf. Je enger die Zielgruppe, desto besser passen Gespräch und Skript.
Passende Unternehmen recherchieren und nach Passung sortieren. Wer am besten passt, wird zuerst angerufen. Siehe Lead Scoring.
Einstieg, Grund des Anrufs, Nutzen in einem Satz, eine offene Frage, ein konkreter Terminvorschlag. Siehe Kaltakquise-Skript.
Respektvoll durchs Vorzimmer, kurz einsteigen, zuhören, auf Einwände vorbereitet sein.
Infomail direkt nach dem Gespräch, Rückruf genau zum zugesagten Zeitpunkt. Siehe Nachfassen.
Anwahlen, Erreichbarkeit, Terminquote, gehaltene Termine, Abschlüsse. Siehe Kaltakquise-KPIs.
Kanäle
Schnell, direkt, mit echtem Gespräch. Im B2B mit mutmaßlicher Einwilligung zulässig. Der wichtigste Kanal für planbare Termine.
Persönlich und auffällig, aber langsamer und schwerer zu messen. Gut als Ergänzung für sehr wertvolle Zielkunden.
LinkedIn eignet sich zum Aufwärmen vor dem Anruf. E-Mail-Werbung ohne Einwilligung ist nicht erlaubt; die Infomail nach einem Gespräch, in dem sie gewünscht wurde, schon.
Im Team
Kleine Teams machen alles selbst. Wachsende Teams teilen die Arbeit oft auf: Der Opener führt das Erstgespräch, der Setter qualifiziert den Bedarf und setzt den Termin, der Closer führt das Abschlussgespräch. Das funktioniert nur, wenn bei jeder Übergabe Gesprächsverlauf, Zusagen und Einwände am selben Lead bleiben. Mehr dazu im Setter-Closer-Modell.
Werkzeuge
Am Anfang reicht oft eine Liste und ein Telefon. Spätestens wenn Rückrufe vergessen werden, mehrere Leute am selben Kontakt arbeiten oder niemand mehr weiß, wie die Terminquote ist, lohnt sich ein System. Ein klassisches CRM verwaltet Kontakte; eine Kaltakquise-Software unterstützt zusätzlich den Anruf selbst.
DealUno ist die Sales-App und das CRM für die B2B-Kaltakquise der HK Growth UG: Der Lead Radar findet passende Unternehmen und bewertet sie mit einem Lead Score von 1 bis 10, die Anrufsession verbindet Power Dialer, Skript und Einwandbehandlung, zugesagte Rückrufe erscheinen zum Zeitpunkt wieder, und Opener, Setter und Closer arbeiten am selben Lead. Einen Überblick gibt der Software-Vergleich.
Kurz geklärt
Kaltakquise ist die erste Kontaktaufnahme zu einem potenziellen Kunden, mit dem noch keine Geschäftsbeziehung besteht und der nicht selbst angefragt hat. Im B2B geschieht das meist per Telefon.
Cold Calling für den Anruf, allgemeiner Cold Outreach oder Cold Acquisition. Im deutschen Vertrieb ist „Kaltakquise“ der übliche Begriff.
Nein. Telefonische Kaltakquise bei Unternehmen ist nach § 7 UWG zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung vorliegt. E-Mail-Werbung braucht eine Einwilligung. Das ist keine Rechtsberatung.
Bei der Kaltakquise gibt es noch keinen Kontakt. Bei der Warmakquise besteht schon eine Verbindung, etwa eine Anfrage, eine Empfehlung oder ein früherer Auftrag.
Das hängt von Zielgruppe, Liste und Skript ab. Fremde Richtwerte helfen wenig. Messen Sie zwei Wochen sauber Anwahlen, Gespräche und Termine, dann kennen Sie Ihre eigene Quote.
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Kaltakquise im B2B erlaubt? § 7 UWG kurz erklärt: Telefon bei Unternehmen mit mutmaßlicher Einwilligung, E-Mail nur mit Einwilligung. Keine Rechtsberatung.
Gesprächsleitfaden für die B2B-Kaltakquise als Vorlage: Vorzimmer, Einstieg, Grund, Bedarfsfrage, Einwand, Termin, Abschluss des Anrufs. Schritt für Schritt.
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Die häufigsten Einwände am Telefon und was Sie antworten: keine Zeit, kein Interesse, schicken Sie Unterlagen, haben schon jemanden. Mit Formulierungen.
Kaltakquise im System
In der Demo gehen wir mit Ihnen vom passenden Lead über den Anruf bis zum Termin, mit Ihrer Zielgruppe.
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