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Ratgeber · Vorlage

Gesprächsleitfaden für die Kaltakquise.
Als Vorlage, Schritt für Schritt.

Ein Gesprächsleitfaden ist die schriftliche Struktur eines Akquise-Telefonats: welche Schritte in welcher Reihenfolge kommen, was jeder Schritt erreichen soll und wie ein Satz dafür klingen kann. Anders als ein wörtliches Skript lässt er Raum für das echte Gespräch. Unten finden Sie eine Vorlage für den B2B-Erstanruf zum Anpassen, vom Vorzimmer bis zur Notiz nach dem Auflegen.

Kurz gesagt: Gesprächsleitfaden für die B2B-Kaltakquise als Vorlage: Vorzimmer, Einstieg, Grund, Bedarfsfrage, Einwand, Termin, Abschluss des Anrufs. Schritt für Schritt.

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Was gehört in einen
Gesprächsleitfaden?

Ein guter Leitfaden hat wenige feste Punkte: wer Sie sind, warum Sie genau dieses Unternehmen anrufen, welchen Nutzen Sie in einem Satz bieten, eine offene Frage zum Bedarf, eine Antwort auf die zwei, drei häufigsten Einwände und ein konkreter Terminvorschlag. Dazu kommt der Weg durchs Vorzimmer und das, was nach dem Gespräch festgehalten wird. Alles andere ist Gespräch.

Der Unterschied zum Kaltakquise-Skript: Das Skript formuliert die Sätze aus, der Leitfaden gibt die Reihenfolge und das Ziel jedes Schritts vor. Neue Caller beginnen oft mit dem ausformulierten Skript und lösen sich davon, sobald sie sicher sind. In DealUno stehen Skript, Vorzimmer-Hilfe und Einwandbehandlung in der Anrufsession neben dem Kontakt, damit der Leitfaden im Gespräch sichtbar ist und nicht in einem zweiten Fenster liegt.

Wie sieht ein Gesprächsleitfaden
für den B2B-Erstanruf aus?

SchrittZielBeispiel zum Anpassen
1. VorzimmerFreundlich und klar sagen, wer Sie sind und wen Sie sprechen möchten„Guten Tag, [Ihr Name] von [Firma]. Ich möchte kurz mit [Name des Geschäftsführers] sprechen, es geht um [Thema in fünf Wörtern]. Wann erreiche ich ihn am besten?“
2. EinstiegName, Firma, ein Satz; keine Entschuldigung für die Störung„Guten Tag Herr [Name], [Ihr Name] von [Firma]. Ich halte es kurz.“
3. Grund des AnrufsZeigen, warum genau dieses Unternehmen angerufen wird„Ich rufe an, weil Sie [konkreter Anlass, z. B. gerade Vertriebsmitarbeiter suchen / an mehreren Standorten arbeiten].“
4. Nutzen in einem SatzAus Sicht des Gegenübers sagen, was einfacher, schneller oder günstiger wird„Wir helfen Unternehmen wie Ihrem, [Ergebnis, z. B. dass zugesagte Rückrufe nicht mehr liegen bleiben].“
5. Offene BedarfsfrageDas Gegenüber zum Reden bringen und zuhören„Wie läuft das bei Ihnen heute?“ oder „Was ist dabei gerade die größte Baustelle?“
6. EinwandZustimmen, nicht widersprechen, mit einer Frage zurück ins Gespräch„Verstehe. Deshalb halte ich es kurz: Darf ich eine Frage stellen, dann wissen Sie, ob es sich lohnt?“
7. TerminvorschlagKonkreter Tag und Uhrzeit statt „bei Gelegenheit“„Passt Ihnen Donnerstag um 9:30 Uhr oder eher Freitag um 14 Uhr für 20 Minuten?“
8. Abschluss des AnrufsZusage wiederholen, nächsten Schritt nennen„Dann Donnerstag, 9:30 Uhr. Ich schicke Ihnen gleich die Einladung und eine kurze Mail mit den Informationen.“
9. Nach dem AuflegenErgebnis, Zusage und Rückrufzeit sofort festhaltenGesprächsergebnis, Notiz, Termin oder Rückruf am Lead eintragen; Infomail nur, wenn darum gebeten wurde

Vorlage von HK Growth aus der eigenen Akquise, Stand 1. November 2026. Platzhalter in eckigen Klammern durch Ihre Angaben ersetzen. Werbliche E-Mails nach dem Anruf nur, wenn der Gesprächspartner darum gebeten hat; mehr dazu im Ratgeber Kaltakquise B2B: Was ist erlaubt?

Wie passen Sie die Vorlage
an Ihr Angebot an?

Den Anlass schärfen

Schritt 3 entscheidet, ob das Gespräch weitergeht. Ein konkreter Anlass aus der Recherche wirkt stärker als jede Formulierung. Im Lead Radar können solche Signale als Faktor in den Lead Score eingehen, zum Beispiel offene Stellen im relevanten Bereich.

Die drei häufigsten Einwände

Schreiben Sie für die drei Einwände, die Sie am häufigsten hören, je eine kurze Antwort auf. Formulierungen für die Klassiker stehen im Ratgeber zur Einwandbehandlung.

Nach zwei Wochen überarbeiten

Hören Sie sich an, an welchem Schritt Gespräche enden. Endet es oft am Vorzimmer, hilft der Ratgeber zum Vorzimmer; endet es nach dem Nutzen, liegt es am Satz oder an der Zielgruppe.

Der Leitfaden steht neben dem Kontakt.

In der DealUno-Anrufsession sehen Caller Skript, Vorzimmer-Hilfe und Einwandbehandlung, während sie sprechen. In Team und Enterprise passen wir Skripte und Mails gemeinsam an Ihre Ansprache an.

Zur Anrufsession

Häufige Fragen zum Gesprächsleitfaden.

Was ist ein Gesprächsleitfaden in der Kaltakquise?

Die schriftliche Struktur eines Akquise-Telefonats: welche Schritte in welcher Reihenfolge kommen, was jeder Schritt erreichen soll und wie ein Satz dafür klingen kann. Er lässt mehr Raum für das Gespräch als ein wörtliches Skript.

Wie lang sollte ein Gesprächsleitfaden sein?

So kurz, dass er auf einen Blick passt. Für den B2B-Erstanruf reichen die Schritte Vorzimmer, Einstieg, Grund, Nutzen, Bedarfsfrage, Einwand, Terminvorschlag und Abschluss, jeweils mit einem Beispielsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Gesprächsleitfaden und Skript?

Das Skript formuliert die Sätze wörtlich aus, der Leitfaden gibt Reihenfolge und Ziel jedes Schritts vor. Viele Teams starten mit dem Skript und arbeiten mit wachsender Erfahrung nach dem Leitfaden.

Darf ich nach dem Anruf eine Mail schicken?

Wenn der Gesprächspartner im Gespräch darum gebeten hat, ja; halten Sie das am Lead fest. Kalte Werbe-E-Mails ohne Einwilligung sind auch im B2B unzulässig. Keine Rechtsberatung.

Passende Ratgeber.

Kaltakquise-Skript

So bauen Sie ein Kaltakquise-Skript für den B2B-Erstanruf: Einstieg, Grund des Anrufs, Nutzen in einem Satz, Frage, Terminvorschlag. Mit Beispielsätzen.

Einwandbehandlung

Die häufigsten Einwände am Telefon und was Sie antworten: keine Zeit, kein Interesse, schicken Sie Unterlagen, haben schon jemanden. Mit Formulierungen.

Vorzimmer in der Kaltakquise

Vorzimmer, Zentrale, Assistenz: respektvoll zum Entscheider durchkommen. Haltung, vier Sätze, was Sie nie tun sollten. Mit Vorzimmer-Hilfe in DealUno.

Terminquote verbessern

Terminquote verbessern: Zielgruppe schärfen, Einstieg und Bedarfsfrage prüfen, Einwände üben, Termin konkret vorschlagen. Mit Ursachen-Check je Stufe.

Beste Uhrzeit für Kaltakquise

Wann Sie Entscheider am Telefon erreichen: Praxisregeln für Anrufzeiten in der B2B-Kaltakquise, Rückrufe zum Zeitpunkt und eigene Zahlen statt Mythen.

Nachfassen nach dem Erstgespräch

Richtig nachfassen: Infomail in zehn Minuten, Rückruf zum zugesagten Zeitpunkt, maximal drei Versuche, Formulierungen, die funktionieren. Aus der Praxis.

Wir gehen einen Anruf mit Ihrem Leitfaden durch.

In der kostenfreien Demo legen wir Ihren Leitfaden in die Anrufsession und spielen einen Erstanruf mit Vorzimmer, Einwand und Termin durch.

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